Mikrophonie am Bienenstock: Team Tool Time macht Bee Pop


Jetzt, wo die Holzscheite im Kamin knistern und der Duft der Bratäpfel die tristen Wintertage versüßt  ist gerade die richtige Zeit, eine flotte Sohle auf’s Parkett zu legen. Ton ab und weggeträumt in Klangwelten aus vergangenen Sommertagen am Bienenstock…

Paul Divjak und Wolfgang Schlögl haben unter dem Namen „Team Tool Time“ die europäische Honigbiene – Apis mellifera – erforscht, die Arbeitsabläufe der Imker, wie auch den gesamten Lebenszyklus der Arbeitsbienen begleitet – und sie sind in die Klangwelt eines Bienenstocks eingetaucht. Das Summen, Brummen und Werken – direkt in den Bienenstöcken wurde aufgenommen und im Studio mit digitaler Feinelektronik zu einem faszinierenden Bienen-Soundtrack weiterverarbeitet.

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Zarte Spitzen, grüner Gruß

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Was denn, immer noch nicht aufgeräumt? Die Frühjahrsblüher bohren sich bereits von unten durch’s Laub und die Raketen liegen noch herum?! Weg damit und Bühne frei für 2014! Denn bei der Honigpumpe sind wir schon mächtig gespannt auf das neue Bienenjahr. Wie werden die Bienen aus dem Winter kommen? Werden sie sich auf den neuen Standplätzen wohlfühlen? Wie wird der Honig dieses Jahr wohl schmecken?

Wir wünschen uns dafür ein warmes, sonniges Frühjahr. In gut acht Wochen wissen wir mehr, was sich im Luftraum München tut. Letzte Chance „Danke“ zu sagen – an alle, die uns Standplätze zur Verfügung stellten, bei der Gestaltung und Logistik halfen, wertvolle Ratschläge hatten, unseren Honig lobten und uns auf Facebook like-ten, all den Bienenfreunden und Blumenpflanzern – und überhaupt allen, denen es bei Bienen in den Ohren summt!

Auf ein honigsüßes Jahr mit mehr Natur in der Stadt – bleibt uns gewogen,
Eure Honigpumpenstadtimker, Sebastian und Martin

Flugwetter im Januar

Januar

München, 7. Januar, +15° Celsius um 14 Uhr – die Bienen machen ihren Reinigungsflug, leeren also ihre Kotblase. Für uns Imker eine gute Gelegenheit, die Vitalität der Völker zu diesem Zeitpunkt abzuschätzen. Und doch wäre winterliches Frostwetter wesentlich besser. Denn bei diesen unnormal warmen Temperaturen starten die Bienen verfrüht mit dem Brüten. Bei den nächsten Minusgraden verbrauchen die Völker dann wesentlich mehr des eingelagerten Honigs, um die Brutnesttemperatur aufrecht zu erhalten. Diese ist höher als im brutfreien Bienenvolk.

Vor März, April gibt es allerdings kein wirkliches Nektar- und Pollenangebot, in der Folge können die Bienen verhungern. Wir werden unsere Völker daher in den kommenden Monaten immer wieder wiegen, um abzuschätzen, wie viele Vorräte noch vorhanden sind…