EU will Anbau von Obst und Gemüse in Gärten regulieren

Auf dem Bild seht Ihr übrigens Alkmeneeine Sorte des Apfels (Malus domestica) – genauer, eine Kreuzung aus ‚Cox Orangenrenette‘ und ‚Geheimrat Dr. Oldenburg‘. Die Sorte wurde 1930 am Institut für Acker- und Pflanzenbau in Müncheberg gezogen worden. Und darf nach Willen der EU schon bald nicht mehr privat legal angebaut werden.

So schreiben die Deutschen Wirtschaftsnachrichten heute:

Die Europäische Kommission will den Landwirten und Gärtnern in Zukunft die Verwendung von Einheits-Saatgut vorschreiben. Alte und seltene Sorten haben kaum Chancen auf eine Zulassung, ihr Anbau wird strafbar – auch wenn er im privaten Garten erfolgt.

Die EU-Kommission arbeitet an einer Neuregelung des europäischen Saatgut-Marktes in Form einer Verordnung. Damit wird eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs vom Juli 2012 verrechtlicht: Landwirte dürfen nur mehr amtlich zugelassenes Saatgut verkaufen. Bisher waren alte und seltene Saatgut-Sorten ausgenommen, die in althergebrachter Tauschwirtschaft gezüchtet und in meist kleinen Mengen gehandelt wurden. Geht es nach den Plänen der Kommission, dürfen Kleinbauern oder Privatleute  ihr selbst gezüchtetes Saatgut in Zukunft nicht einmal mehr verschenken.

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