Greenpeace fordert Verbot bienenschädigender Pestizide: Neue Studie veröffentlicht

Bildschirmfoto 2013-04-09 um 12.18.13I09.04.13

Greepeace hat heute einen neuen Bericht zum Bienensterben vorgestellt. Darin wird ein Verbot bienengefährlicher Pestizide gefordert, namentlich sind dies

  • Imidacloprid (Bayer)
  • Thiamethoxam (Syngenta)
  • Clothianidin (Bayer)
  • Fipronil (BASF)
  • Chlorpyrifos (Bayer, Dow Agroscience, u.a.)
  • Cypermethrin(SBM Développement, CPMA u.a.)
  • Deltamethrin (viele Hersteller)

Sofern der Kontakt mit den Mitteln nicht tödlich auf die Bienen wirkt, so treten lt. Studie Beeinträchtigungen der Bienen in den folgenden Bereichen auf:

  1. Physiologische Wirkungen, die auf verschiedenen Ebenen auftreten und beispielsweise als Entwicklungsrate (d. h. die bis zur vollen Entwicklung der Bienen benötigte Zeit) oder als Missbildungsrate (d. h. in den Zellen innerhalb des Bienenstocks) gemessen wurden.
  2. Störungen des Sammelmusters von Honigbienen, beispielsweise durch Auswirkungen auf Navigation und Lernverhalten.
  3. Beeinträchtigung des Sammelverhaltens durch Bienen abschreckende und zurückweisende Wirkungen so wie Einschränkung der olfaktorischen Fähigkeiten.
  4. Auswirkungen neurotoxischer Pestizide auf die für Insekten äußerst wichtigen Lernprozesse (d. h. Wiedererkennen von Blüten und Nistplätzen, räumliche Orientierung).
Zum Greenpeace-Bericht

1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. Pingback: Syngenta Bienenweide | serano-media Blog

Schreibe einen Kommentar