Guerilla Beekeeping

 

Quelle: http://www.boroughbees.com

Mittlerweile sehe ich München nur noch durch die ‚Wo wäre Platz für Bienen‘-Brille. Und obwohl wir über tolle Standplätze in der Stadt verfügen, kam mir neulich die Idee zu ‚Guerilla-Beekeeping‘ in München: Man könnte Bienen versteckt in Bäumen halten. Guerilla in der Stadt ist ja mächtig in derzeit, und hey, ich kann mich dem Zeitgeist eben nicht entziehen…

Dazu inspiriert hat mich dieser Artikel von Tim ONeil, der über Bienenhaltung in Äthiopien schreibt. Dort lässt man Völker in Röhren aus Schilf einziehen, die dann hoch in die Bäume gehängt werden. Die Röhren werden von innen mit Kuhdung abgedichtet. Schaut Euch Tims Artikel und die Bilder selbst an. Er beschreibt eine Honigernte. Das Problem bei diesen Bienenstöcken ist, dass Brut- und Honigraum nicht von einander getrennt sind und man bei der Ernte dann logischerweise Brut im Honig hat. Aber beim Guerilla-Beekeeping geht’s bestimmt nicht in erster Linie um den Honig, sondern vielmehr darum, Bienen eine Nisthilfe in der Stadt zu geben. Die Röhren aus Äthiopien sind auf jeden Fall eine coole Vorlage dafür. Man könnte sie einfach in die Bäume, optimalerweise immergrüne Nadelbäume hängen. Für die Varroabehandlung müsste man sich halt noch was überlegen, und dass es illegal ist, liegt ja in der Natur der Sache…

Über Tims Blog BoroughBees werde ich den kommenden Wochen mehr schreiben, wenn mich den Initiativen anderer Stadtimker widme.

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