Schlechtestes Jahr für die Bienen seit über 30 Jahren

…meldet die Südwestpresse. Langer Winter, kaltes verregnetes Frühjahr sorgen dafür, dass sich die Bienenvölker schlecht entwickelt haben. Ganze Brutgenerationen sind ausgefallen und der Frühjahrshonig kann von den meisten Imkern abgeschrieben werden.

Als überzeugte Stadtimker verzichten wir auf Wanderungen in die Monokulturen im Umland (Raps), und genau deshalb sind unsere Honigräume bislang auch noch nicht gefüllt. Stimmt also nicht, dass es in der Stadt ertragsmäßig immer besser als auf dem Land läuft. Jetzt hoffen wir einfach, dass die Bienen noch kräftig Nektar von Robinie und Linde eintragen. Möge es warm und trocken bleiben. Die Bilder stammen von heute Morgen.

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Heute Morgen herrschte ordentlicher Flugbetrieb vorm Flugloch

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Der rote Pollen stammt übrigens von der Roßkastanie

Und das lesen wir spannendes über den Pollen der Roßkastanie:
Die Pollenproduktion der Roßkastanie wird angegeben mit 26000 Körner pro Staubblatt, 180000 je Blüte und 42 Milllionen je Blütenstand. Von einer Blüte wird im Ganzen je Mittel 0.8 – 1 mg Pollen produziert, wovon 0,5 mg täglich zur Verfügung stehen. Der Pollen von Aesculus hippocastanum und Ae. pavia wird von den Bienen in großen, dunkelroten bis manchmal violetten Höschen eingetragen, die ein Gewicht von 8 – 11mg erreichen und somit zu den grössten von den Bienen gesammelten Pollen gehören. Die Pollentracht beginnt frühmorgen und dauert bis in die Nachmittagsstunden, über die Hälfte der gesammelten Pollenmenge wird vor 10:00 morgens eingetragen.“

Originalquelle (Englisch)

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