Die Honigpumpe auf dem Heldenmarkt

hm_logo_v2

Wir sind eingeladen worden, auf dem diesjährigen Heldenmarkt etwas über Stadtimkerei vorzutragen. Zwischen den Beiträgen „Handpuppen selbst gemacht“ und „Vegane bayerische Küche“ erzählen wir Euch…

Warum Imker in die Städte ziehen
Die industrialisierte Landwirtschaft vergiftet unsere Bienen und entzieht ihnen die Nahrungsgrundlage. Der Vortrag erläutert, warum deutsche Städte zu den letzten Lebensräumen für Bienen zählen.

Sonntag, 15. März 2015, 14:00 Uhr
Im Postpalast, Wredestr. 10, 80335 München

Wir freuen uns auf alle interessierten Zuhörer!

Weiter zum Heldenmarkt München 2015

 

 

Bienenkiller Neonicotinoide

Ein Muss für alle Bienenfreunde und Bienenschützer: schaut Euch bitte dieses Video über Neonicotinoide an.

Neonicotinoide sind die Gifte, die Bauern seit den 90ern in Europa und weltweit in Tonnen auf die Felder sprühen. Sich über Jahre im Boden anreichern. Ungezielt auf andere Pflanzen und Tiere übergehen und selbst in subletalen Dosen die Bienen noch nach Generationen schädigen und umbringen. In Südamerika werden Genpflanzen großflächig mit dem Zeug besprüht. Inklusive der verarmten Landbevölkerung. Missbildungen, Ausschläge, Totgeburten sind die Folge. Dargelegt im SZ-Magazin.

Das Video dauert seine sieben Minuten. Aber das ist gut angelegte Zeit. Danach seid Ihr Pro’s in Sachen Pestizide und ihre katastrophale Wirkung auf die Bienen und andere Insekten, das gesamte Ökosystem – und uns Menschen.

Videolink

 

Die Wirkung von Pestiziden in der Umwelt, Beitrag im Deutschlandfunk

agriculture-89168_1280

Seit mehr als 50 Jahren werden synthetische Pflanzenschutzmittel weltweit und tonnenweise versprüht. Aber noch immer ist das Wissen über die Wirkung dieser Gifte auf Frosch, Hummel, Mensch und ganze Ökosysteme lückenhaft. Es zeichnet sich ab, dass wir bei der Bewertung ihrer Schädlichkeit noch immer die falschen Fragen stellen.

Schweigen im Frühling
– Die Wirkung von Pestiziden in der Umwelt
Beitrag im Deutschlandfunk „Wissenschaft im Brennpunkt“ von Marieke Degen und Arndt Reuning vom 9. Mai 2013

Vollständiges Beitragsmanuskript nachlesen

EU-Verbot von drei Pestiziden steht zur Abstimmung

Leider kein umfassendes Verbot, leider nur auf bestimmte Pestizide beschränkt und das ganze nur zeitlich begrenzt: 15 EU-Staaten haben heute dafür gestimmt, drei Pestiziden für den Zeitraum von zwei Jahren zu verbieten. Zwei Jahre, die nicht dazu ausreichen werden, dass sich die Böden regenerieren können und in denen andere Gifte weiter legal versprüht werden dürfen. Die Nachricht in der Süddeutschen Zeitung:

Sie verlieren die Orientierung und können sich nicht mehr um den Nachwuchs kümmern: Pestizide haben verheerende Auswirkungen auf das Bienengehirn. Nun hat sich die EU dazu durchgerungen, bestimmte Pflanzenschutzmittel zu verbieten.

Gute Nachrichten für Umweltschützer und Imker: Für einen besseren Schutz von Bienen haben sich die EU-Mitgliedsstaaten mehrheitlich für ein Teilverbot von drei umstrittenen Pestiziden ausgesprochen. Angaben von EU-Diplomaten zufolge stimmten 15 Staaten für das Verbot, darunter auch Deutschland. Damit liegt die Entscheidung nun bei der EU-Kommission, die ein Verbot befürwortet.

Artikel weiterlesen auf den Seiten der SZ

Bundeslandwirtschaftsministerium agiert zu Lasten des Bienenschutzes in Europa, Pressemeldung deutscher Imkerverbände

Bildschirmfoto 2013-03-17 um 18.23.57I17.03.13

Deutsche Imkerverbände: Bundeslandwirtschaftsministerium agiert zu Lasten des Bienenschutzes in Europa

Kommissionsvorschlag für Teilverbote für bienengefährliche Neonicotinode verbessert Bienenschutz

15.03.2013: Die Deutschen Imkerverbände protestieren gegen die irreführende Tatsa-chenverdrehung und Verbreitung von täuschenden Halbwahrheiten durch das Bundeslandwirtschaftsministerium bezüglich des Kommissionsvorschlages zum Teilverbot bienengefährlicher Pestizide. 

Das Bundeslandwirtschaftsministerium erweckt mit der Darstellung in seiner gestrigen Pressemitteilung (Nr. 84 vom 14. März) den Eindruck, der Kommissionsvorschlag würde den Bienenschutz in Deutschland deutlich verschlechtern. Dies ist sachlich falsch. Zwar ist es richtig, dass die Bereiche Wintergetreide und auch die Produktion von Saatgut nicht vom Kommissionsvorschlag erfasst sind. Aigners Ministerium verschweigt allerdings, dass laut dem Kommissionsplan Anwendungen der drei Neonicotinoid-Wirkstoffe Clothianidin, Imidacloprid und Thiomethoxam für fast alle bienenattraktiven Kulturen wie Raps, Sonnenblumen und Obstkulturen für zwei Jahre verboten würden, im Gegensatz und damit erheblich besser als zur Zeit in Deutschland. Der Vorschlag der EU-Kommission für ein Teilverbot der Neonicotinoide stellt einen Meilenstein für den Bienenschutz und insgesamt eine wesentliche Verbesserung des Status Quo in Deutschland dar. Zudem bleibt es Deutschland weiterhin möglich, über den Kommissionsvorschlag hinausgehende Anwendungsbeschränkungen für Wintergetreide und Saatgutproduktion zu erlassen. Die in der gestrigen Pressemitteilung vergossenen Krokodilstränen sind daher vollkommen unangebracht. (Weiterlesen -> Zur Pressemeldung)

Weitere Infos:
Informationsdienst Gentechnik: Deutschland blockiert Bienenschutz in der EU

Seite 1 von 212