Warum es den Bienen in der Stadt besser geht als auf dem Land

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Bienen lieben Wärme, Bienen lieben viele verschiedene Blüten. In der Stadt ist es im Jahresdurchschnitt wärmer als auf dem Land. Doch was noch wichtiger ist: Bienen finden in der Stadt eine größere Vielfalt an Nahrungsquellen. Es blüht durchgängig vom Frühjahr bis in den Spätherbst, in den Parks, auf Friedhöfen, in den Isarauen, den Alleen und natürlich den Balkonkästen.

Auf dem Land dagegen werden großflächig Monokulturen angebaut. Bauern verwenden Pestizide, die ein Hauptgrund für das Bienensterben sind. Viele der Monokulturen, wie Mais und alle Arten von Getreide, sind für die Bienen zudem komplett nutzlos, da sie als Windbestäuber nicht von Bienen angeflogen werden können. Andere Kulturen, wie Raps und Sonnenblumen, stehen nur für eine kurze Zeit als Trachtangebot auf den Feldern. Sind diese verblüht, müssen die Bienen verhungern. Honig von Raps und Sonnenblumen wird daher nur von Wanderimkern produziert, die ihre Bienen von einem Standort zum nächsten fahren müssen.

Wir fordern daher das Ende der von Brüssel geförderten Agrarwüsten und ein Verbot aller Pestizide. Stattdessen muß eine Agrarwende hin zu bäuerlichen Kleinwirtschaften erfolgen und die Ausweisung von Blühflächen. Lesen Sie hier weiter, wie Sie sich für die Agrarwende und gegen das Bienensterben engagieren können.